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Jugendproteste im Iran

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Die Regierung im Iran ist wenig zimperlich mit Protesten und seit Jahren schwellt die Unzufriedenheit. Der Iran ist isoliert und wer im Iran an Demonstrationen teilnimmt riskiert den Tod. Die Exiliraner sind sich einig, es braucht Demokratie. Ein Staat mit Verquickung von Politik und Religion funktioniert nicht. Andererseits, eine Ausgrenzung bringt auch nichts. Man muss mit Mördern reden, diese Aussage vom Präsidenten des Roten Kreuz hat sich bei mir eingebrannt.

In der WOZ steht ein Artikel über Exil Iraner in der Schweiz, sie waren nie mehr im Iran, wurden in der Schweiz zumindest besucht.

Beitrag in der WOZ über Revolution im Iran

Es wird schon helfen, wenn unsere Politik die Menschen in den Vordergrund stellt und weniger die Wirtschaft. Tourismus kann das leisten, doch in einer angespannten Situation ist von jeder Reise in den Iran abzuraten. Nur schlechte Nachrichten aus dem Iran helfen nicht weiter. Es gibt immer Ansätze zu Verhandlungen. Dazu gehört auch, dass wir ganz klar gegen die Diskriminierung der Frau Flagge zeigen. Tourismus kann hier Türen öffnen.

Die kulturelle Zusammenarbeit kann gestärkt werden, z.B. durch Filmvorführungen Schweizer Filme im Iran und eine offene Diskussion. Der familiäre Zusammenhalt im Iran ist stärker, es gibt Werte, von denen wir lernen können. Nur müssen wir darüber reden.

Bei der Regierung im Teheran hoffe ich auf ein Einsehen, den Staat nicht der Religion unterzuordnen. Dazu ist anzumerken, dass religiöse Texte immer unterschiedlich ausgelegt werden und einfach mehr als 1000 Jahre veraltet sind.

Wenn eine Regierung ihre Bürger, sogar Kinder tötet, verliert diese ihre Legitimation.

Aufgrund der Proteste wurde die Sittenpolizei aufgelöst. Nun sollten Neuwahlen folgen, um Platz für neue Ideen zu machen.

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