Teheran

Teheran ist die erste Station für jeden Iran-Reisenden. Die quirlige Stadt ist für Geschäftsleute ideal, auch kulturell lohnt es sich, das Land zu besuchen. Ich verbrachte die ersten Tage meiner Reise hier, lernte die Menschen kennen und betrieb Couchsurfing . Das Internet ist sehr langsam, viele Social Mediaplattformen blockiert. Die Leute lieben Instagram, was im Iran führend ist.

Ich verbrachte eine prima Zeit hier und erhielt Einblicke in das iranische Alltagsleben. Mit Englisch konnte ich ein wenig durchkommen, ansonsten mit Händen und Füssen. Ich liess mir die Adresse aufschreiben und mir helfen. Mit dem ÖV klappte es immer. Nur zur nächsten U-Bahn waren es fünf km , die ich mit verschiedenen Bussen bewältigte.

Mein Gastgeber war Bauingenieur, aktuell ohne Mandat. Sein Bruder floh nach Russland, soll aber zurück geschickt werden, die Familie sorgte sich sehr um ihn. Die Arbeitsperspektiven im Iran sehen weniger rosig aus. Ich plante dort, meine Weiterreise und suchte für mein Couchsurfing Kontakte in Shiraz und Isfahan .

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Vorbereitung

Vom 27.4.2016 bis 26.5.2016 plante ich den Iran kennenzulernen. Unser Versuch mit dem Sprachen Austausch Forum Mylanguageexchange führte zu wenig Ergebnissen, ein paar E-Mails, ein paar Chats, doch keine Adressen, wo ich günstig unterkommen konnte.

Ich verlasse mich immer auf die Organisation meines Reisepartners. Einen Auftrag konnte ich vermitteln, so hatte ich etwas Geld für eine Inforreise. Das Visum bekam ich am Flughafen ausgestellt, ich stoppte vorher in Moskau und flog dann weiter via Baku nach Teheran.

In Russland empfahl mir jemand Couchsurfing, zudem wies ich dafür bereits einen Kontakt in Teheran auf. Dort wurde ich schliesslich auch prima aufgenommen. Mein Reisepartner meinte, ich könnte doch weiter Couchsurfing probieren. Rein gar nichts war dem entgegenzusetzen; schliesslich sind die Hotels knapp und teuer. Für meine Weiterreise war`s am besten, in den Bus zu steigen und die Städte Isfahan und Shiraz zu befahren.

Die Gitarre war mein Begleiter. Der Botschafter versicherte mir vorab, dass ich für mich jederzeit in Parks spielen dürfe. Das war in der Tat so, meine begeisterten Zuhörer waren Militär und Polizei.

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